Hausmittel und Heilpflanzen

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Hausmittel

Aus dem Buch "Sammlung vorzüglicher Hausmittel"
Verlag von Edmund Ramsdorf - Weixdorf bei Dresden um 1905

Für jegliche Wirkweise kann keine Garantie oder Haftung übernommen werden. Diese Seite dient nur der Information und stellt keinen Ersatz für professionelle Beratung durch Arzt oder Apotheker dar.

Nervenfieber, genannt Influenza


Man spüle so häufig wie möglich den Mund, die Gurgel und die Nasenhöhlen mit leicht essigsaurem Wasser aus. Dadurch sollen von diesen Stellen die organischen Stoffe entfernt werden, welche auf denselben faulen und von da aus den Organismus vergiften. Gewöhnlich braucht man hierfür eine Liter Gerstenschleim, 100 Gramm gewöhnlichen Essig, 120 Gramm Honigsaft. Mit dieser Mischung gurgle sich der Kranke anfangs zweimal nacheinander, wasche sich damit den Mund tüchtig aus, tauche hierauf einen kleinen Schwamm hinein und sauge von der Feuchtigkeit so viel wie möglich durch die Nase ein. Die Waschung wiederhole man bei Tage wenigstens alle Halbstunden und des Nachts, so oft der Kranke erwacht. In den ersten acht Tagen der Krankheit, wenn noch keine Entkräftung eingetreten ist, lassen sich die Patienten und sogar die Kinder dieses Verfahren gern gefallen, ja, sie empfinden bald Bedürfnis danach. Später sollen die Personen, welche die Kranken verpflegen, diesen forwährend das Zahnfleisch, sowie die Zunge waschen und den feuchten Schwamm ihnen unter die Nase halten. Wird jedoch die Methode gleich anfangs bei den ersten Symptomen angewendet, dann nimmt die Krankheit gewöhnlich keinen schlimmen Verlauf und werden sogleich die Patienten selbst die obigen Vorschriften ausführen können.


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