Hausmittel und Heilpflanzen

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Hausmittel

Aus dem Buch "Sammlung vorzüglicher Hausmittel"
Verlag von Edmund Ramsdorf - Weixdorf bei Dresden um 1905

Für jegliche Wirkweise kann keine Garantie oder Haftung übernommen werden. Diese Seite dient nur der Information und stellt keinen Ersatz für professionelle Beratung durch Arzt oder Apotheker dar.

Krätze


Der Kranke bereite sich eine Salbe aus 1 Teil gereinigter Schwefelblume, und 2 Teilen Schweineschmeer; ein Pulver aus gereinigten Schwefelblumen und gereinigtem Weinstein, von jedem 18 Gramm; alles wohl durcheinander gemischt. Von dem Pulver nehme er viermal t√§glich, je nach seinem alter, etwas mehr oder etwas weniger wie einen kleinen Theel√∂ffel voll; mit der Salbe reibe er dreimal t√§glich, mit Ausnahme des Gesichtes, den ganzen K√∂rper t√ľchtig ein. Au√üerdem wasche er sich jeden Morgen durchaus mit warmen Wasser und gr√ľner Seife und wechsele bei dieser Gelegenheit zugleich die von den Einreibungen des vorhergehenden Tages verunreinigte Leibw√§sche. W√§hrend dieser Kur h√ľte er das Zimmer, vorzugsweise im Winter, und vermeide nicht blo√ü jede Ueberladung des Magens und alle geistigen Getr√§nke, sondern genie√üe √ľberhaupt weniger, als er eigentlich zu seiner S√§ttigung bedarf; fette, stark gesalzene und saure Speisen gar nicht. Sollte das Pulver nicht hinl√§nglich auf den Stuhlgang wirken, indem dieser zwar nicht ganz w√§sserig, aber doch mehr breiig als hart sein soll, so trinke man nebenbei alle acht Tage einige Tassen abf√ľhrenden Thee (18 Gramm Bittersalz, 10 Gramm Hennesbl√§tter und 5 Gramm Pfefferminze beliebig vers√ľ√üt). Bei dieser Behandlung kann man hoffen, in wenigstens drei Wochen von dem ekelhaften Uebel befreit zu sein; vor R√ľckf√§llen aber sichert fortgesetztes, flei√üiges Waschen des ganzen K√∂rpers mit gr√ľner Seife. - Das Hautjucken stckt nicht an und unterscheidet sich auch dadurch von der Kr√§tze, da√ü anstatt der Bl√§schen oder dicken gelben Bl√ľten immer n√ľr Kn√∂tchen in der Haut zum vorschein kommen, welche, wenn sie der Kranke wegen heftigen Juckens aufkrazt, bluten und die vorzugsweise die Streckseiten der Glie√üma√üen, die Schultern und den R√ľcken lieben, w√§hrend die Kr√§tzebl√§schen ihren Sitz an der Beugeseite der Gliedma√üen, am Handgelenke und zwischen den Fingern haben. In allen F√§llen tut die gr√∂√üte Reinlichkeit, der Gebrauch lauwarmer Fu√üb√§der, das reichliche trinken von frischem Wasser gut.


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